Entstanden als alternativer Ansatz zum konventionellen Handel, der die Kluft zwischen Nord und Süd, zwischen Arm und Reich eher verstärkt denn gemindert hat, verfolgt der Faire Handel seit seiner Gründung drei Ziele. Er will zuallererst benachteiligte Produzent*innen-Gruppen im Globalen Süden beim Marktzugang unterstützen. Im Globalen Norden soll zudem ein verändertes (Konsum-) Verhalten der Verbraucher*innen erreicht werden, das sich stärker an sozialen und ökologischen Aspekten der Herstellungsbedingungen orientiert.  Und drittens möchte der Faire Handel dazu beitragen, daß sich die Rahmenbedingungen für die Partner*nnen in den Ländern des Globalen Südens verbessern.

Im Zuge der aufkommenden Diskussionen um Umweltverzerstörung und Klimawandel legt der Faire Handel zudem seit Jahren auch großen Wert auf eine nachhaltige, ökologische Herstellung seiner Produkte.