Initiative Inlandsarbeit

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Die bundesweite "Initiative Inlandsarbeit" stellt ein umfassendes und kohärentes Konzept vor, durch das Eine-Welt-Arbeit in Deutschland strukturell verankert wird. Zentrale Handlungsebenen der Initiative sind neben dem Bund die Länder und die Kommunen.

 

 

Globale Krisen und Risikopotenziale sind in der Mitte der Gesellschaft angekommen, wie z.B. der Klimawandel, die weltweite Ernährungskrise oder die Weltwirtschaft. Alle Beschlüsse der Weltgemeinschaft – von der Agenda 21 über die MDGs bis zur Klimapolitik – verweisen darauf, dass die Bewältigung der globalen Herausforderungen nur gelingen kann, wenn die erforderlichen Kurswechsel die Zustimmung und aktive Unterstützung der Menschen erhalten.

 

Die Initiative Inlandsarbeit fordert ein bundesweites Konzept für die entwicklungspolitische Inlandsarbeit, das einen gemeinsamen Rahmen und Bezugspunkt für die Akteure auf Bundes-, Länder- und kommunaler Ebene schafft, sowie auch ihre Schwerpunkte und Zusammenarbeit regelt. Außerdem sollen die Instrumente benannt werden, mit denen die entwicklungspolitische Inlandsarbeit wirkungsvoll gefördert werden soll. Es sollen vorhandene Potenziale gestärkt und Defizide überwunden werden.

 

Ziel ist es, zivilgesellschaftliches Engagement wirkungsvoll zu nutzen und Eine-Welt-Arbeit nicht in den Städten zu konzentrieren, sondern in allen Kommunen Anlässe für Globales Lernen zu schaffen.


Die Initiative Inlandsarbeit wurde unter Mitarbeit des EPN Hessen von der Arbeitsgemeinschaft der Eine-Welt-Landesnetzwerke in Deutschland (agl) und dem Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) der Öffentlichkeit vorgestellt.
Sie ist zentraler Bestandteil der landes- und bundesweiten Lobbyarbeit.

 

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