our voices our planet In diesem Jahr geht es um ganz Grundsätzliches: Ist die aktuelle Entwicklungspolitik noch angemessen in Zeiten der vielfachen weltweiten Krisen? Ist „Entwicklung“ noch das richtige Konzept angesichts dekolonialer Kritik? Und wie ist es möglich, sich für eine gerechte, friedliche und nachhaltige Welt zu engagieren? Zur Konferenz sind alle Interessierten und Engagierten in Niedersachsen herzlich eingeladen!

Hier geht es direkt zur Online-Anmeldung für die Konferenz. Sie ist eine Kooperation des VEN und der Ada und Theodor Lessing Volkshochschule Hannover.

Vorläufiges Programm, Referent*innen folgen.

Freitag, 04.11.22
18.00 Uhr Ankommen
18.30 Uhr Beginn und Eröffnungstalk der Veranstalter*innen und Förder*innen
19.00 Uhr Eine neue Entwicklungspolitik angesichts globaler Krisen?
                   Impulse und Diskussion von und mit Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft
21.00 Uhr Tagesende


Samstag, 05.11.22
9.00 Uhr Start in den Tag
9.15 Uhr Die Zukunft des Eine-Welt-Engagements in Niedersachsen
                 Impulse und Diskussion im Plenum
10.30 Uhr Kaffeepause
11.00 Uhr Workshopphase 1 (u. a. zu Dekolonialisierung, Globalen Lernen, Friedensarbeit,…)
12.45 Uhr Mittagessen
13.45 Uhr Workshopphase 2 (u. a. zu Bündnisarbeit, Diversitätssensibilität, Fairer Handel,…)
15.30 Uhr Austausch bei Kaffee, Tee und Kuchen
16.30 Uhr Ende

Ort und Organisatorisches

Ada and Theodor Lessing Volkshochschule Hannover, Burgstraße 14, 30159 Hannover

Verpflegung und Getränke sind inklusive. Ein begrenztes kostenfreies Kontingent von Hotelübernachtungen wird gestellt, bitte frühzeitig und bei der Online-Anmeldung mit angeben!

Eine Teilnahme ist für alle Interessierten möglich, die Tage sind auch einzeln buchbar. Der Teilnahmebeitrag liegt je nach Selbsteinschätzung zwischen 5 € und 30 € und muss auf unser Konto mit der IBAN DE04 4306 0967 4074 9593 00 überwiesen oder vor Ort in Bar entrichtet werden.

Hier gehts zur Online-Anmeldung.

Darum geht`s

Viele Vorstellungen von dem, was viele als „normal“ betrachteten, sind ganz praktisch in Frage gestellt: Die Klimakrise zeigt deutlicher denn je die Grenzen unseres Wirtschaftsmodells, das Corona-Virus macht die globale ungerechte Verteilung von Chancen und Risiken sichtbar, die russische Invasion in der Ukraine rüttelt an den Grundfesten der so sicher geglaubten Weltordnung. Die Erreichung der kurz vor Ihrer Halbzeitbilanz stehende UN-Agenda 2030 wird aufgrund der Krisen immer unwahrscheinlicher.

Angesichts dessen regt sich die Kritik an der „Entwicklungspolitik“, auch und insbesondere unter Menschen, die für globale Gerechtigkeit eintreten. Sie fordern u. a. die Anerkennung der Folgen des Kolonialismus, die Reflektion von weltweiten Machtverteilungen und Vorstellungen von „Entwicklung“ und die umfangreiche Beteiligung von Betroffenen. Dabei scheint „Entwicklung“ gar ein Begriff der Staatsmänner alter Schule, der in einer immer feministischeren Welt keinen Platz mehr hat. Es geht um nichts weniger als eine Neuerfindung der Weltpolitik angesichts der Krisen, denen die Welt gegenübersteht.

Dekoloniales Engagement, Antirassismus, Friedensarbeit, Fairer Handel, Globales Lernen, Flucht und Migration, Klimagerechtigkeit, Partnerschaftsarbeit,…: Wie ist es um das Engagement der Zivilgesellschaft vor Ort bestellt? An welchen Orten und in welchen Organisationen in Niedersachsen wird in Zukunft Engagement für eine gerechte Welt einen Platz finden? Und wie gelingt die globale Vernetzung der Engagements? Diese Fragen stellen sich gerade zum 30. Jubiläum des VENs. Die Konferenz will darum aus Erfahrungen lernen und gleichzeitig den Raum öffnen für Diskussionen um ein zukünftiges Eine-Welt-Engagement in Niedersachsen. Workshops und Austausch zu den vielen Engagementbereichen gehören darum fest zum Programm. Auf dem Infomarkt vor Ort stellen sich Organisationen und Initiativen vor.

Förderung

Die Konferenz wird gefördert durch Engagement Global GmbH im Auftrag des BMZ sowie durch das Land Niedersachsen.

 

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