SDG icon DE 02Bis 2030 soll der Hunger weltweit gestoppt, die lokale Landwirtschaft gestärkt und die genetische Artenvielfalt von bspw. Saatgut bewahrt bleiben. Dies bedeutet: mehr Rechte für die ländliche Bevölkerung, die Unterstützung kleinbäuerlicher boden- und klimaschonender Landwirtschaft, die Förderung des Anbaus mit samenfesten Sorten. Es bedeutet auch das Verbot von Gentechnik, Patenten auf Saatgut und keine Abhängigkeiten von Großkonzernen. Für Deutschland und Niedersachsen heißt dies u.a., den Einsatz für eine klimaschonende und sozial gerechte Agrarpolitik auf EU-Ebene und die Förderung regionaler Wertschöpfungskreisläufe auszubauen. Aber es bedeutet auch, auf internationaler Ebene für Menschenrechte (im speziellen für die Rechte der Klaeinbauern und -bäuerinnen) einzutreten und sie vor Landgrabbing durch internationale Konzerne zu schützen.
 
1. Wie möchten Sie die Landwirte bei der Umstellung auf ökologischen Landbau und eine artgerechte Tierhaltung unterstützen?
2. Welche Maßnahmen wollen Sie fördern, um Arten- und Naturschutz in der Gemeinde zu fördern?
3. Mit welchen lokalen Maßnahmen wollen Sie die Verschwendung von Nahrungsmitteln und Plastikverpackungen aktiv reduzieren?
4. Wie wollen Sie die Attraktivität einer nachhaltigen, klimaschonenden und gesunden Ernährung steigern?
5. Welche Maßnahmen zur Förderung regionaler Bio-Produkte hat Ihre Partei vorgesehen?
 
Diese Fragen sind vom Agrarbündnis Nds und dem Ernährungsrat Oldenburg erdacht.