SDG icon DE 12Bis 2030 soll eine nachhaltige Bewirtschaftung der natürlichen Ressourcen erreicht, die Nahrungsmittelverschwendung halbiert und das Abfallaufkommen reduziert werden. Unternehmen sollen dazu ermutigt werden, nachhaltige Verfahren einzuführen. Für Deutschland und Niedersachsen bedeutet dies insbesondere, sozial und ökologisch tragfähige Produkte herzustellen, die schadstofffrei, langlebig, reparierbar und recyclebar sind. Im globalen Kontext muss Wirtschaft neu gedacht werden. Es müssen verbindliche Transparenz- und Sorgfaltspflichten für transnationale Unternehmen und die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards durchgesetzt werden. Das Lieferkettengesetz in Deutschland und die Prozesse in der EU für ein Lieferkettengesetz sind wichtige Schritte auf dem Weg zu einem sozialen und ökologischen Wirtschaften.
 
1. Welche Maßnahmen planen/unterstützen Sie, um nachhaltigen Konsum in der Kommune zu fördern?
2. Wie möchte Ihre Partei den Fairen Handel - bei dem menschenwürdige Produktion gefördert wird- in der Kommune stärken?
3. Welche Überlegungen oder konkreten Pläne, das Thema Reparieren in der Stadt zu integrieren (Förderung von Repair-Cafès etc)?
4. Inwiefern werden Sie sich für die Etablierung von Pfandsysthemen in den Mensen und in der Gastronomie (Recup etc.) einsetzen?
5. Gibt es konkrete Pläne (z.B. Monitoringsysteme, anspruchsvolle Ziele, Schaffung einer Kompetenzstelle), die öffentliche Beschaffung stärker nach ökologisch und sozialen Kriterien auszurichten?