1In mehr als 40 Veranstaltungen vom 2. bis 22. November diskutierten die Menschen in Niedersachsen – trotz Corona –, wie wir gemeinsam eine global gerechte Welt erschaffen können. „Das zeugt von einer starken, lebendigen Zivilgesellschaft, die Antworten auf aktuelle Fragen und Herausforderungen hat“, erklärt Annika Härtel, Projektkoordinatorin von weltwechsel Niedersachsen.

 

Filmvorführungen, Lesungen, Dialogwerkstätten oder Workshops zeigten, wie die globalen Nachhaltigkeitsziele hier und in anderen Teilen der Welt umgesetzt werden können. Unter dem Motto „Wenn nicht jetzt, wann dann?“ reichten die Themen von Upcycling über Klimawandel bis hin zu regenerativer Landwirtschaft. Auf der weltwechsel-Webseite sind die einzelnen Veranstaltungen dokumentiert, ebenso auf Facebook und in einem Padlet. Auch auf dem Youtube-Kanal des VEN finden sich einige Videos zu den Veranstaltungen.

„Die Eine Welt-Szene in Niedersachsen ist aktiv und vernetzt. Sie bringt wichtige Themen auf den Tisch und fordert internationale Solidarität“, sagt Katrin Beckedorf, Geschäftsführerin vom Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen. Insbesondere in Zeiten von Krisen sei dies eine große Bereicherung für die Gesellschaft.

Vereine, Initiativen und Einzelpersonen aus dem ganzen Land beteiligten sich an den Aktionswochen. Seit Sommer planten sie mehr als 50 Aktionen. Wegen Corona mussten die Veranstaltungen kurzfristig in Online-Formate umgewandelt werden; einzelne fanden – unter strengen Hygieneauflagen und mit wenigen Menschen – vor Ort statt. „Wir freuen uns sehr über das große Engagement. Die Veranstalter*innen haben grandios auf die aktuelle Herausforderung reagiert und ihre Formate in kürzester Zeit angepasst“, sagt Projektkoordinatorin Annika Härtel. Sie blickt zufrieden auf die Aktionswochen zurück, die der VEN erstmalig ausrichtete. An einer Fortsetzung wird bereits geplant.