After-Work-Bildung: Menschenrechte in globalen Lieferketten

Stadt
Göttingen
Datum
28.08.2018 17:30 - 19:45
Veranstaltungsort
ver.di Geschäftsstelle - Groner-Tor-Straße 32, 37073 Göttingen
E-Mail
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Anhang

Ob im Supermarktregal, am Kleiderbügel oder im Internet – tagtäglich begegnen uns Produkte, deren Produktionsbedingungen aufgrund langer Lieferketten für uns oftmals unsichtbar sind. Über tausend Menschen sterben beim Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch, da die Gewinne der Kleidermarken wichtiger sind als der Arbeitsschutz der NäherInnen. In der Demokratischen Republik Kongo arbeiten Kinder in Minen, um Kobalt für die Produktion von Autoteilen zu fördern. Rechte, die für uns in Deutschland selbstverständlich sind, werden durch Wirtschaftsunternehmen anderenorts oft verletzt – auch für Produkte „Made in Germany“.

Um Menschenrechte in Lieferketten besser zu schützen, hat der UN-Menschenrechtsrat die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte in 2011 verabschiedet. Wie sieht die Umsetzung dieses internationalen Rahmenwerks in Deutschland aus? Welche Standpunkte gibt es und welche Herausforderungen ergeben sich daraus?

Der Workshop gibt eine Einführung in das Thema der globalen menschenrechtlichen Unternehmensverantwortung und diskutiert, welche politischen und unternehmerischen Handlungsoptionen es gibt, Menschenrechte in globalen Lieferketten sicherzustellen.

 
 

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