Veranstaltung: Ist Yasuní noch zu retten? 21.02.2012

Podiumsdiskussion zur Yasuní-Initiative Ecuadors, u.a. mit dem Botschafter von Ecuador, Jorge Jurado, und der Zivilgesellschaft

Dienstag, 21.02. 18.00 Uhr, Neues Rathaus Hannover, Trammplatz 2, Mosaiksaal

Mit: Jorge Jurado (Einführung); Christian Cray, Verband Entwicklungspolitik Niedersachsen, VEN; Silke Lunnebach, Klimabündnis; Silvia Hesse, Agenda 21-Büro Hannover; Sibylle Maurer-Wohlatz, BUND. Moderation: Conrad von Meding

 

Veranstalter sind das Yasuní-Bündnis und das Agenda21-Büro der Stadt Hannover.

 

Hintergrund: Im Jahr 2007 hatte der ecuadorianische Präsident Rafael Correa der Weltgemeinschaft vorgeschlagen, auf die Hälfte seiner Öl-Einnahmen im ITT-Feld im Yasuní-Nationalpark zu verzichten - wenn die Weltgemeinschaft für die andere Hälfte dieser „Stilllegungsprämie" aufkommt. Den Hauptanteil sollen die Länder mit dem weltweit höchsten CO2-Ausstoß zahlen: Deutschland nimmt den 6. Rang in dieser wenig erfreulichen Hitliste ein. Die UNO unterstützt das Anliegen; ein internationaler Fonds des UNDP kontrolliert die zweckgebundene Verwendung der Einnahmen für regenerative Energien, Aufforstung und Sozialprojekte in Amazonien. Das Besondere: Auf dem Ölfeld steht der artenreichste Regenwald der Welt: im amazonischen Tiefland des Yasuní Nationalparks.

 

Dieser historische Plan, ein Ölfeld noch vor seiner Ausbeutung stillzulegen, droht jedoch zu scheitern, wenn nicht innerhalb kurzer Zeit genug Geld aufgebracht werden kann. Aufgrund der inzwischen offiziellen Absage Deutschlands (entgegen früherer Zusagen), in den Treuhandfonds einzuzahlen, arbeiten das Agenda 21-Büro der Stadt Hannover, der BUND, der Verein Transition Town, der VEN, Janun und zahlreiche andere Organisationen in Hannover und bundesweit daran, selbst Geld einzusammeln. Es wurden bereits 7000,- Euro in den UNDP Treuhandfonds vom Yasuní-Bündnis eingezahlt! Besonders aktiv waren Schulen in der Region Hannover, die erstaunlich viel gesammelt haben, um den Regenwald zu retten.

 

Erfahren Sie aus erster Hand mehr zum Stand der Yasuní- Diskussion. Wir freuen uns auf Ihr Kommen.

Infos: VEN, Christian Cray Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. Tel. 0511-39 08 89 81

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