Was kann ich tun?

Unsere tägliche Menge „virtuellen" Wassers zu reduzieren bedeutet, dass wir, neben einem wassersparenden Umgang mit unserem eigenen Trinkwasser, auf die Inhalte unseres Einkaufswagens schauen sollten. Unser „Wasser-Bewusstsein" umfasst mehrere Bereiche: Reduzierung der Verschmutzung von eigenem Trinkwasser und unseren Gewässern, sparsamer Umgang mit Trinkwasser und generell ein ressourcenschonender Konsum. Dazu gehören z.B. auch eine Reduzierung unseres Fleischkonsums und ein geringerer Verbrauch von Papier.

 

Vom Wissen zum Handeln ist es nur ein kleiner Schritt, der fällt vielen Menschen jedoch schwer. Liebgewonnene Gewohnheiten zu verlassen, eingeschliffene Denkweisen zu ändern und, genauso bedeutsam, Lobbymacht und Dominanzstrukturen zu überwinden - ein steiniger Weg. Noch steiniger jedoch ist die langfristige Perspektive eines sich weltweit verschärfenden Wassermangels und der Folgeprobleme in Schlüsselbereichen wie Ernährungssicherung, Energieerzeugung oder Flucht und Migration.

 

  • Überlegen Sie sich, welche und wie viele Konsumgüter Sie tatsächlich benötigen.
  • Reisen Sie ökologisch, verzichten Sie soweit möglich auf klimaschädliche Transportmittel wie das Flugzeug oder das Auto.
  • Essen Sie weniger Fleisch.
  • Bleiben Sie kritisch gegenüber Privatisierungen von Wasserunternehmen: Bleibt das Recht auf bezahlbares Wasser tatsächlich langfristig gewahrt? Engagieren Sie sich für einen Umgang mit Wasser, der sich an vereinbarten Menschenrechten orientiert. Dem Bau von Großstaudämmen, klimaschädlichen Kohlekraftwerken und anderen Großprojekten stehen meist lokale, sozial und ökologisch verträglichere Pläne und Ideen in kleinerem Maßstab gegenüber. Diese brauchen eine Chance und Ihre Unterstützung!
  • Alles ist immer mit allem verbunden, daher müssen wir beginnen, in größeren Zusammenhängen zu denken: Der freie Welthandel und die wirtschaftliche Globalisierung gehören auf den Prüfstand. Der althergebrachte Gradmesser von Wohlstand, Wirtschaftswachstum und Bruttonationaleinkommen stößt an die Grenzen der ökologischen und global-sozialen Tragfähigkeit. Setzen Sie sich ein für einen fairen, transparenten Welthandel und die Vereinbarung starker, internationaler Regelwerke für multinational agierende Unternehmen.

 

 

Hier geht es zu den Video-Beiträgen zu den Ressourcen Wasser und Erdöl, die im Rahmen des Projekts „Im Rausch der Rohstoffe" erstellt worden sind. (im Aufbau)

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