Das Projekt
„Im Rausch der Rohstoffe“ ist ein niedersachsenweites Projekt des VEN. Dabei machen wir den Abbau und die Förderung globaler Ressourcen in Zusammenhang mit menschenrechtlichen und ökologischen Folgen öffentlich. Das Projekt läuft seit Mai 2011 bis April 2013 und ist in der VEN-Geschäftsstelle angesiedelt, Ansprechpartner ist Christian Cray (Kontakt siehe unten). „Im Rausch der Rohstoffe“ spricht die interessierte Öffentlichkeit an, richtet sich jedoch besonders an junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren.
Wir möchten die Öffentlichkeit und die Politik in Niedersachsen auf die entwicklungspolitischen Folgen und Konfliktkonstellationen des globalen Abbaus von Rohstoffen, v.a. Erdöl und Wasser, informieren und zu einem Dialog einladen. Und:
- einen menschenrechtsorientierten Blick in die Diskussion einbringen. Wir betrachten Menschen, die von den Folgen des Rohstoffabbaus betroffen sind, als Träger/innen von Rechten und nicht nur als Opfer oder potenzielle Spendenempfänger/innen, sondern als (verhinderte) Akteure und handelnde Subjekte.
- einen Zusammenhang zwischen Ökologie und Fragen globaler sozialer Gerechtigkeit herstellen und für die immensen Herausforderungen sensibilisieren, die aus dem weltweiten Zusammenspiel von wirtschaftlichen Interessen, Konfliktpotenzialen und Ressourcennutzung entstehen. Dies geschieht am Beispiel der hochbrisanten Rohstoffe Erdöl und Wasser.
- zum eigenen Handeln aufrufen, bürgerschaftliches und politisches Engagement stärken. Wir möchten Diskussionen anregen, wie eine zukünftige Welt-Zivilisation aussehen kann, die weitgehend ohne preiswertes Erdöl auskommen muss und die die Nutzung natürlicher Ressourcen an menschenrechtlichen, sozialen und ökologischen Leitplanken orientiert.
Wie wir dies erreichen wollen? Siehe „VEN-Aktivitäten“.





