Recht auf Gesundheit: Die gute Nachricht

Es gibt funktionierende Modelle: Die Gesundheitsprogramme der Organisation Gonoshasthaya Kendra (GK) in Bangladesch erreichen über eine Million armer Menschen, vor allem in ländlichen Gegenden. Ein kleiner, aber revolutionärer Schritt war, dass nicht allein auf die wenigen Ärzte und Krankenschwestern in Bangladesch gesetzt wird. Vielmehr gehen junge Frauen als „Gesundheitsarbeiterinnen“ in die Dörfer um sich dort um Gesundheitsprobleme zu kümmern, unter Mitwirkung von Dorfautoritäten und traditionellen Hebammen – keine Selbstverständlichkeit im muslimischen Bangladesch. Dabei werden nicht nur Krankheiten behandelt und Schwangere, Neugeborene und alte Menschen betreut, sondern die Menschen werden in Gesundheits- und Ernährungsfragen beraten und Frauen werden ge­stärkt,­­ die Gesundheitsvorsorge in die eigenen Hände zu nehmen. Mit diesem basisorientierten Ansatz wurde in den Dörfern bereits 2008 das UN-Millenniumsziel 6 (die Senkung der Müttersterblichkeit)  erreicht. GK wird dabei auch von medico international unterstützt.


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