Das Recht auf Ernährung: Die gute Nachricht

Krishnammal Jagannathan aus Indiens Bundesstaat Tamil Nadu gründete die Organisation LAFTI (Land for the Tiller’s Freedom). Sie setzt sich für die Idee Gandhis ein, dass landwirtschaftlich nutzbares Land gerecht verteilt wird. Sie erstritt, dass 13.000 Frauen der landlosen Dalits, der sogenannten „Unberührbaren“, in Eigenbesitz einer Parzelle von einem halben Hektar Ackerland kamen. Sie können jetzt eigenständig Gemüse anbauen. Gleichzeitig setzt sich die mittlerweile 83-jährige Jagannathan, die selber vor vielen Jahren mit Gandhi für Landrechte gestritten hat, mit friedlichen Mitteln für die Rechte der Dalits auf Arbeit und menschenwürdige Wohnbedingungen ein. In dem Rahmen engagiert sie sich auch gegen industrielle Garnelenfarmen, die für den Luxuskonsum in Europa den Dörfern an Indiens Südküste das Land und den Zugang zu Trinkwasser nehmen. Für ihr Engagement erhielt sie 2008 den alternativen Friedensnobelpreis. Frau Jagannathan kommt auf dem VEN-Hörbuch zu den wsk-Rechten zu Wort. Ihre Arbeit wird von der Aktionsgemeinschaft Solidarische Welt unterstützt.

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