Das Recht auf Ernährung: Unser Beitrag

Obwohl vorrangig die einzelnen Nationalstaaten für die Verwirklichung von Rechten zuständig sind, trägt auch der weltweite Handel mit Waren und Dienstleistungen oftmals zur Verletzung des Rechtes auf Nahrung bei. Zusätzlich können durch den Klimawandel zahlreiche Länder ihren Nahrungsmittelbedarf kaum noch decken. Unser hoher Ressourcenverbrauch Kaufkraft und unsere Mobilitäts- und Energiebedürfnisse hierzulande haben einen erheblichen Anteil an der Verursachung dieser Probleme. Wir können daher eine Kultur des bewussten Konsums entwickeln. Dies umfasst Produkte aus fairem Handel und aus ökologischem, möglichst regionalem Anbau, weniger Fleischverzehr und den Verzicht auf Produkte, für deren Anbau Menschen enteignet worden sind. Die schnelle Senkung von Treibhausgas-Emissionen gehört auch dazu. All dies passiert allerdings nur, wenn es gleichzeitig ein politisches Bewusstsein und Engagement für diese Themen in der Bevölkerung gibt, etwa für einen ökofairen Umbau des Welthandels, sowie eine wirksame Kontrolle von Großkonzernen und Finanzinstitutionen.

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