Recht auf Bildung: Unser Beitrag

Ein Schuldenerlass kann eine wichtige Voraussetzung sein, damit ein Staat das Recht auf Bildung gewährt: In Tansania hat beispielsweise die Regierung nach der Entschuldung die Grundschulgebühren abgeschafft. Danach stieg die Einschulungsquote von 57% (2000) auf 95% (2005) an. Viele Milliarden Euro Schulden der ärmeren Länder wurden von Diktatoren aufgenommen, von denen die Bevölkerung nie profitiert hat. Auch deutsche Kreditinstitute und der Staat (z.B. die KfW) vergaben Kredite und tun dies noch immer – nicht jedoch immer im Sinne der lokalen Bevölkerung. So sind Schulden, die von nicht-gewählten Herrschern gemacht wurden und die nie der Bevölkerung zugute kamen, illegitim. Wir sollten uns bei privaten und staatlichen Banken dafür einsetzen, dass diese Schulden vorzeitig erlassen werden, damit Finanzmittel für den freien Zugang zu Grundbildung, bzw. die Umsetzung des UN-Beschlusses „Bildung für alle“ frei werden.

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