Bildung für Nachhaltige Entwicklung

Die Ausstellung hat die massiv ansteigenden Landkäufe in Entwicklungsländern und ihre Folgen für die Ernährungssicherung zum Thema. Mit einem vom VEN entwickelten Landraub-Index als Indikator für steigende Landkäufe weltweit vermittelt sie anschaulich die komplexen wirtschaftichen, ökologsichen und sozialen Ursachen und Probleme zum Thema und sucht nach Lösungen für eine nachhaltige Entwicklung. Die Ausstellung regt zum eigenen Denken und Handeln für eine global tragfähige und nachhalitge Entwicklung an. Damit setzt sie die von der UN-Dekade Bildung für Nachhaltige Entwicklung aufgestellten inhaltlichen Komponenten und die Gestaltungskompetenz um.

 

In der Ausstellung werden die ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen von Landnahmen in Entwicklungländern angesprochen. So richtet in Lateinamerika der Futtermittelanbau verheerende ökologische Folgen an, in afrikanischen Ländern sind insbesondere die Kleinbauern und -bäuerinnen durch wirtschaftliche und soziale Folgen großer Landkäufe betroffen. Konkrete Beispiele und Interviews mit Vertreter/innen aus Entwicklungsländern werden in der Ausstellung gezeigt. Sie eröffenen den Besucher/innen neue Perspektiven und fördern die Solidarität für Menschen in anderen Ländern, die von Vertreibung und Hunger bedroht sind. Die Ausstellung und ihr Begleitprogramm sollen zu Lösungsansätzen im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Der vom VEN entwicklelte Landraub-Index stellt einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen Landraub und unserem Wirtschafts- und Konsummodell her. Die transparente Darstellung der einzelnen Faktoren des Landraub-Index schult interdisziplinäres Denken. Die Ausstellung und der Kurzfilm motivieren zu konkreten Handlungsmöglichkeiten, die jeder Besucher umsetzen kann.

 

Die verschiedenen Elemente der Ausstellung - Banner, Filme, interaktives Spiel und Zusatzmaterialien - vermitteln so Kompetenzen der Bildung für Nachhaltige Entwicklung.

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