Klimawandlerinnen weltweit: Eine Ausstellung
Die Auswirkungen globaler Erwärmung betreffen schon heute das Leben vieler Menschen weltweit, der Klimawandel gehört zu den größten globalen Herausforderungen. Vor allem die reichen Industrienationen sind für den Wandel des Klimas verantwortlich, doch besonders in ärmeren Ländern wie Tansania oder Bolivien leiden die Menschen unter den Folgeerscheinungen, wie Überschwemmungen und Dürre. Besonders Frauen sind die Leidtragenden, da sie meist für die Ernährung der Familie zuständig sind.
Wenn Ernten durch extreme Wetterereignisse zerstört werden und Wasser aufgrund von Dürre kaum mehr verfügbar ist, bedroht dies die Ernährungssituation der gesamten Familie. Doch besonders Frauen und Mädchen leiden unter einer höheren Arbeitsbelastung. Zugleich sind Frauen wichtige Akteurinnen. So nehmen sie den Klimawandel nicht nur anders wahr, sondern entwickeln Anpassungsstrategien und Maßnahmen für einen nachhaltigen Schutz des Klimas.
In der Ausstellung „Klimawandlerinnen" lernen Sie zwölf Frauen aus Bolivien, Deutschland und Tansania kennen, die sich mit Hartnäckigkeit und innovativen Ideen dem Klimawandel entgegen stellen.
- eine Titeltafel
- vier Rahmentafeln (Einführung in die Thematik, Forderungen und Projektinformationen)
- drei Tafeln mit Länderinformationen zu Bolivien, Deutschland und Tansania
- zwölf Frauenportraits.
Zur erleichterten Aufhängung befinden sich Haken an der mit einer Aluminiumschiene verstärkten Oberseite - an Stelltafeln können die Tafeln platzsparend doppelseitig gehängt werden.
Die Ausstellung wurde erstellt in Kooperation mit der Stiftung Leben und Umwelt und dem Agenda 21-Büro der Landeshauptstadt Hannover sowie in der pädagogischen Verantwortung des Vereins Niedersächsischer Bildungsinitiativen (VNB), Landeseinrichtung der Erwachsenenbildung entwickelt worden. Außerdem ist sie durch eine Vielzahl von Institutionen finanziell unterstützt worden: die Umweltlotterie BINGO, den Evangelischen Entwicklungsdienst, den Katholischen Fonds "Kooperation Eine Welt", den Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) und die Niedersächsische Staatskanzlei.





