Kriege und Konflikte mindern Entwicklungs-Chancen

Ein weiterer Anlass für Nachbesserungen aus Sicht vieler Menschenrechts- und Entwicklungsorganisationen und der Friedensbewegung ist das Fehlen der Kriegs- und Konfliktproblematik in den Millenniumszielen.

 

Die mit gewalttätigen Auseinandersetzungen verbundene hohe Todeszahl und die Zerstörung von ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Lebensgrundlagen führen zu massiver Flucht und Migration. Sie verhindern, wie z.B. im Irak, den Aufbau und die Weiterentwicklung ganzer Nationen. Besonders hervorzuheben ist, dass diese Thematik in der Millenniumserklärung durchaus Eingang gefunden hatte, aber bei der Konkretisierung zu den acht Zielen unberücksichtigt blieb.

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