Fairer Handel

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Wie können wir zu einer nachhaltigeren Entwicklung weltweit beitragen? Unser tägliches Konsumverhalten bietet viele Anknüpfungspunkte. Denn wer trinkt nicht gerne Kaffee oder Tee, isst gerne Honig oder Bananen und nascht Schokolade? Dabei führen auch bei diesen Gütern die Strukturen des Weltmarktes dazu, dass Menschen in Armut leben müssen und für ihre Erzeugnisse keine fairen Preise bekommen.

Mit dem Kauf von fair gehandelten Produkten hingegen unterstützen Sie direkt kleinbäuerliche Betriebe und Produktionsgenossenschaften in den Produzentenländern, die sich nur schwer auf dem Weltmarkt behaupten können. Ihr Konsum übt somit Einfluss aus und unterstützt Kleinbauern in den Entwicklungsländern. Dabei müssen Sie auf Genuss und Qualität nicht verzichten.

Kriterien des Fairen Handels

Fairer Handel bedeutet:
  • den langfristigen Aufbau von Beziehungen und Verträgen mit den ProduzentInnen
  • die Zahlung eines fairen Preises für Produkte, der über dem Niveau des Weltmarktpreises liegt
  • die Ausschaltung des Zwischenhandels und der Spekulation
  • demokratische Arbeitsweise und Entscheidungsprozesse in den Produktionsgenossenschaften und Betrieben
  • Vorfinanzierung eines Teils des Warenwertes, um eine Verschuldung der ProduzentInnen zu vermeiden
  • sozialverträgliche und nachhaltige Produktion (keine illegale Kinderarbeit und möglichst umweltschonender Anbau oder Herstellung der Waren)

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