Der Verein zur Förderung interkultureller Begegnung e.V. wurde 1991 mit dem Zweck gegründet, die interkulturelle Begegnung und Verständigung zu fördern, das Kennen und Verstehen fremder Kulturen und Lebensweisen zu vermitteln und somit zu einem von Toleranz und praktischer Solidarität geprägtem Miteinander-Umgehen von Deutschen und Ausländerinnen und Ausländern beizutragen. Er setzt sich als demokratischer und überparteilicher Zusammenschluss für die Förderung internationaler Gesinnung, die Völkerverständigung und die Durchsetzung der Menschenrechte ein.Im Jahr 2005 wurde der Vereinsschwerpunkt auf die bereits seit 1988 bestehenden Hilfsprojekte in Sierra Leone/West-Afrika, eines der ärmsten Länder der Welt, festgelegt. Seitdem trägt der Verein seinen heutigen Namen.

 

Der Verein initiiert Projekte und unterstützt Selbsthilfegruppen in Sierra Leone/West-Afrika, die u.a. auf eine verbesserte Grundbedürfnisbefriedigung abzielen.

 

  • Grassfield-Schulprojekt in Freetown:
    In diesem vereinseigenen Schulprojekt erhalten mehr als 100 Kinder von Lehrkräften kostenlosen Unterricht sowie eine Mahlzeit am Tag mittels Patenschaft.
  • Schulprojekt im Dorf Mandu:
    Kinder erhalten durch Patenschaften kostenlosen Unterricht und eine Mahlzeit am Tag.
  • Kinderclinic in Bo seit Mitte 2000:
    Auf dem vereinseigenen Grundstück wird eine Klinik gebaut. Auch Menschen, die eine Behandlung nicht bezahlen können, sollen behandelt werden.
  • Krankenstation in Telu und anderen Dörfern:
    Hier werden Medikamente, Verbandsmaterial und Impfstoffe verabreicht.
  • Die Entbindungsstation der ehrenamtlich tätigen Betty Tucker in Kenema:
    Diese wird unterstützt, um bedürftige Frauen und Kinder zu versorgen.
  • Kleinkredite für Hilfe-zur-Selbsthilfe-Projekte in Gerihun:
    Bisher konnten 300 Frauen von dieser Maßnahme profitieren. Sie arbeiten, produzieren und verkaufen in den Bereichen Batikarbeiten, Palmölproduktion, Gemüseanbau, Viehzucht, Gari-Verarbeitung (Maniok) usw.
  • Home-Projekt auf vereinseigenem Grundstück:
    Häuser für Slum-Kinder und ihre Mütter bzw. Erzieherinnen.
  • Dorfbesiedelung mit Farmwirtschaft im Hinterland:
    Eine Chance für Flüchtlinge, in die Dörfer zurückzukehren und das Land zu beackern.
  • Backofenbau in Telu:
    Dieser versorgt die Dorfbevölkerung und umliegende Dörfer mit Brot
  • Patenschaften für Kinder, Studentinnen, Studenten und Familien:
    Auf Wunsch werden Patenschaften für Bedürftige vermittelt.
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