Newsletter No. 9+10 vom 14.05.2010

Public mobilisation intensified in Pretoria by arrival of Bafana Bafana
shirt

 

According to the City of Tshwane Metropolitan Municipality, less than thirty
days before world cup kick-off, public mobilisation has intensified.

This is
after the eagerly awaited Unite Mzantsi Unite campaign arrived in the city
for the signing of the Bafana Bafana giant shirt at Sammy Marks square
located in the heart of the central business and the square is also the seat
of the city administration. Also located within the square is the City
Council chambers and the office of the Executive Mayor of the City of
Tshwane, Dr. Gwen Ramokgopa, making the area more politically and
economically significant. Mzantsi (closely a Zulu language word or name) is
an informal name commonly used to refer to South Africa. The signing of the
60 x 48 metre shirt is a nationwide initiative in South Africa to show
support for the national team ahead of the 2010 FIFA World CupTM which starts
on 11 June 2010 in South Africa. Arguably, the biggest t-shirt ever seen
displayed or signed by the public in South Africa, has been taken on a tour
of various parts of the country, affording ordinary people an opportunity to
sign it with their messages of support. Bafana Bafana (also a closely Zulu
language word or name meaning something like boys-boys in a more positive)
is also an informal name referring to the South African national soccer
team. Hereunder is the picture of the shirt (courtesy of the City of Tshwane
Metropolitan Municipality).

Schüler unterstützen Bafana Bafana

Ein großer schwarzer Truck parkt auf dem Brachgelände neben der Ngaka Masiko
Secondary School im Township Winterveldt/Pretoria. Die Schule wurde ausgewählt,

als Gastort eines Events zu dienen, welches vom Department of basic education in

Partnerschaft mit der Sportartikel Firma Adidas in ganz Südafrika ausgerichtet wird.
Auf großen gelben Plakaten, die die eine Seite des Trucks ausfüllen, können
die Schüler der Secondary School und zweier umliegender Schulen ihre
Glückwünsche und Unterschriften schreiben, um ihre Unterstützung für die
südafrikanischen Fußballjungs auszudrücken. Noch erkennt man nicht, dass die
gelben Papierstücke nur kleine Teile eines riesigen Bafana Bafana Trikot
sind.
Mit dieser Kampagne sollen die Schüler des Landes in die Geschehnisse rund
um den FIFA World Cup mit eingebunden werden. Eine nette Idee, denn die
Schüler sind begeistert. Doch vielleicht liegt es auch an Adidas‘ Schachzug, den
Schülern kostenlose Mützen und special edition „South Afrika pure game" Deos
zu verteilen.

Kameras filmen die Jugendlichen, die in Schlangen darauf warten, auf die
Truck klettern zu können, um den Jungs auch ihre Worte mit auf den Weg zu
geben. Marius Hayes, Projekt Manager von Adidas hofft, dass das letztendlich
entstehende Riesentrikot vor einem der Megastadien einen angemessenen Platz
erhält. „Soccer City in Johannesburg wäre unser absoluter Traum" sagt er.

Das Team ist nun seit genau 6 Monaten mit dem Truck im ganzen Land unterwegs
und durchquert alle Provinzen. Auch nach diesem kurzen Stop in Winterveldt
wird es noch weiter gehen. „Wir hoffen am 21. Mai alle Stationen erreicht zu
haben und dann so viele Unterschriften zusammen zu haben, dass Bafana Bafana
nur gewinnen kann." lacht Hayes.

Die Schüler scheinen nicht so richtig zu wissen, wer diese Aktion an ihre
Schule gebracht hat und wer die Initiatoren sind. Ihnen gefällt, dass ihnen
um die Mittagszeit eine kleine Abwechslung geboten wird. Der Rest scheint
egal. Lachend stehen sie in den Schlangen und unterhalten sich angeregt,
während sie darauf warten, dass sie näher an den Truck rücken. Auch Jabulile
steht mit ihren Freundinnen zusammen. Sie freut sich auf den World Cup, auch
wenn sie glaubt, dass die Menschen hier im Township die Fußball WM nicht
anders wahrnehmen werden, als wenn sie in Europa stattfände. Die Spiele
werden sie im Fernsehen verfolgen. „Geld für die Tickets, um wirklich
hautnah und im Stadion dabei zu sein, hat hier so gut wie niemand" sagt sie.

Das Department of basic education scheint mit Aktionen wie
dieser doch noch ein größeres Verbindungsgefühl von gerade den jüngeren
Leuten zur ersten afrikanischen Weltmeisterschaft erzeugen zu wollen. Hoffen
wir, dass das Projekt ein Erfolg wird und vielleicht ja sogar mit den
Spielen durchs Land ziehen kann.

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